

Sindelfingen, 12.02.2015 - Nachdem Ende Januar bereits die ersten Bewohner in das Alten- und Pflegeheim Haus Eichholzgärten in Sindelfingen eingezogen waren, fand am Mittwoch, 11. Februar 2015 die Eröffnung des Neubaus mit einer Feierstunde statt. Neben Landrat Roland Bernhard, dem Sindelfinger Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer und dem Präsidenten des DRK Landesverbands Baden-Württemberg e. V., Dr. Lorenz Menz, kamen zahlreiche Gäste zur offiziellen Schlüsselübergabe.

Neben Oberin Morlock-Schicks sprachen bei dem Festakt Lanrat Roland, OB Dr. Vöhringer und der Präsident des DRK LV BW Dr. Menz.
Bereits seit den 1960er Jahren betreibt die Württembergische Schwesternschaft vom Roten Kreuz e. V. in der Sindelfinger Wolfstraße ihr, von der Bevölkerung sehr geschätztes, Alten- und Pflegeheim. Die lange Nutzung war langsam aber sicher dem Gebäude anzusehen, daher entschied sich der Vorstand der DRK-Schwesternschaft das Traditionshaus mit einem Neubau zukunftsfähig aufzustellen.
"Das wir bereits nach so kurzer Zeit die Eröffnung feiern können, hätte ich beim Start der Abriss- und Bauarbeiten vor rund 20 Monaten nicht geglaubt", berichtet Barbara Morlock-Schicks, Oberin der Württembergischen Schwesternschaft, bei der offiziellen Einweihungsfeier des Neubaus. Rund 70 geladene Gäste aus Politik, Gesellschaft und der großen Rotkreuzfamilie waren zu der Feierstunde gekommen. Nur wenige Meter neben dem noch abzutragenden Nordteil des Altbaus, präsentierte sich das Haus Eichholzgärten am sonnigen Mittwochnachmittag in der Oberen Vorstadt.
Der Sindelfinger Oberbürgermeister Dr. Vöhringer gratulierte der DRK-Schwesternschaft als Träger zum dem "wunderschönen, stattlichen Haus". Es sei eine Bereicherung für Sindelfingen, so der Oberbürgermeister weiter. Landrat Bernhard zeigte sich begeistert über den Mut der Württembergischen Schwesternschaft vom Roten Kreuz e. V. in der aktuellen Zeit eine hohe Summe zu investieren - vor allem da keine Zuschüsse von Stadt oder Land flossen. Wie die DRK-Schwesternschaft aus eigenem Antrieb heraus die Zukunft meistert, verlange Respekt, so der Landrat.
Vor rund drei Wochen waren die 20 Bewohner der bisherigen Einrichtung in der Wolfstraße in ihr neues Zuhause umgezogen. Mittlerweile sind bereits zwei Wohnbereiche, Eschenried und Sommerhofen, mit jeweils 32 Bewohnerplätzen belegt. "Mit dem Haus Eichholzgärten können wir der Bevölkerung ein attraktives Angebot unterbreiten", so Oberin Morlock-Schicks. Die Zahl der Anmeldungen zeige bereits heute, dass das Konzept aufgehe.
Mit dem Neubau stockte die Rotkreuzschwesternschaft ihre bisherigen Plätze deutlich auf. Insgesamt verfügt das Alten- und Pflegezentrum nun über 96 stationäre Plätze, auch für Kurzzeitpflege nutzbar. Eine Tagespflege für sechs Gäste wird das Angebot zukünftig bereichern.
Neben der zentrumsnahen Lage mitten im Grünen, bietet das helle und freundlich gestaltete Haus viel für seine Bewohner, unter anderem wird jeden Tag in der hauseigenen Küche frisch gekocht. "Man spürt den Geist dieses Hauses" stellte Dr. Vöhringer fest. Dr. Menz, Präsident des DRK Landesverbands Baden-Württemberg ergänzte in seiner Ansprache: "Professionalität und Menschlichkeit werden im Haus Eichholzgärten gelebt." Das neue Haus sei ein Signal der Hoffnung und eine wichtige Investition für eine menschenwürdige Zukunft, gerade wenn man auf Hilfe angewiesen sei, lobte der Präsident des DRKs in Baden-Württemberg die "großartige Leistung" der Württembergischen Schwesternschaft weiter.
Am Ende der Feierstunde, die musikalisch vom Familien-Duo Hanke aus Sindelfingen begleitet wurde, stand die symbolische Schlüsselübergabe. Martin Gemmeke übergab stellvertretend für das Architektenbüro Oberin Morlock-Schicks, Vorstandsvorsitzende des Bauherren, einen, aus Hefeteig gebackenen, Schlüssel - darauf, dass im Haus Eichholzgärten immer das Glück herrsche.
