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Württembergische Schwesternschaft vom Roten Kreuz

Bürokratieabbau auch in der Pflege

Stuttgart, 23. Oktober 2013 - Viele professionell Pflegenden sind mit dem Umfang des bürokratischen Aufwands, den Ihr Beruf unter anderem bei der Pflegedokumentation mit sich bringt, unzufrieden. Das Bundesministerium für Gesundheit möchte dies nun ändern und hat hierzu im September ein Modellprojekt gestartet.

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Um Lösungsvorschläge für eine einfachere Pflegedokumentation in der Praxis zu erproben, fördert das Bundesministerium für Gesundheit das Projekt "Praktische Anwendung des Strukturmodells ? Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation".

Das Projekt wird von einem Lenkungsgremium begleitet, das Mitte September zu seiner ersten Lenkungssitzung zusammengekommen ist. Dem Gremium gehören neben dem Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung auch maßgebliche Akteure der Pflege und Verbraucherorganisationen an.

An der Erprobung werden sich bis Ende Februar 60 Organisationen (ambulant/stationär) in fünf Regionen in Deutschland beteiligen. Die Steuerung des Vorhabens wird durch die Ombudsfrau zur Entbürokratisierung der Pflege, Elisabeth Beikirch, übernommen.

Die Pflegedokumentation bindet derzeit aus Sicht der Pflegenden und der Träger zu viel Zeit, die nicht für die Pflege zur Verfügung steht. Den Weg der Entbürokratisierung der Pflegedokumentation gemeinsam erfolgreich zu gehen, ist eine wichtige Aufgabe aller in diesem Prozess Beteiligten. Das Projekt findet breite Unterstützung und Beteiligung von Trägerorganisationen und Verbänden. Kostenträger und Medizinischer Dienst sowie die Länder und Verbraucherverbände haben ihr Interesse an einer Teilnahme im Lenkungsgremium bekundet.

Bei Interesse können Sie weitere Informationen der Seite des Bundesministeriums für Gesundheit entnehmen.

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