Mit diesem Preis, der mit insgesamt 2.500 Euro dotiert
ist, ehrt der Verein der Freunde und Förderer
der Werner-Schule vom Deutschen Roten Kreuz e.V. (FuF),
mit Unterstützung der Bayer Vital GmbH, seit
1995 alle zwei Jahre besondere Leistungen in der professionellen
Pflege. In diesem Jahr wurde der Preis an zwei Teams
verliehen:
- Die Rotkreuzschwestern Daniela Bause,
Mehtap Sarica und Yvonne Lange aus der DRK-Schwesternschaft
Westfalen e.V. in Gelsenkirchen und tätig
am Universitätsklinikum Münster
wurden für ihr Projekt "Werden
Sie Experte für Ihre Erkrankung!"
geehrt. Dabei geht es um die bedarfsgerechte
Beratung, Anleitung und Unterstützung
von onkologischen Patienten und deren Angehörigen
im Hinblick auf pflegefachliche Aspekte.
Dieses Projekt soll die Patienten befähigen,
im Umgang mit ihrer Erkrankung mehr Sicherheit
zu erfahren, ihre Ressourcen zu erkennen
und gezielt einsetzen zu können, um
nach der stationären Versorgung mit
einem gestärkten Gefühl von Sicherheit
in den häuslichen Bereich zurückzukehren.
Dieses Angebot ist losgelöst von der
täglichen Beratung im Rahmen der allgemeinen
Pflegetätigkeiten und soll dazu beitragen,
Krankheitsfolgen zu mildern und Folgekrankheiten
zu minimieren. Die pflegerische Expertise
trägt somit zum Wohlbefinden der Patienten
bei.
- Die Rotkreuzschwestern Sigrid Hildebrandt
und Angela Kosanke aus der DRK-Schwesternschaft
Ostpreußen e.V. in Itzehoe und tätig
als Pflegedienstleitungen des ambulanten
Dienstes DRK-Schwesternschaft mobil erhielten
die Auszeichnung für die von ihnen
entwickelte Broschüre "Der praktische
Helfer für unterwegs - immer so to
go". Diese entstand im Rahmen der "Entbürokratisierung
der Pflege" und stellt die "immer-so"-Routine
dar. D. h., diese Handreichung für
die Pflegenden reduziert den Dokumentationsaufwand,
da die Routinemaßnahmen im Bereich
der Grundpflege und Betreuung nicht einzeln
dokumentiert, sondern nur die Abweichungen
von der Norm aufgezeichnet werden müssen.
Pflegende haben die Möglichkeit, stets
sofort vor Ort nachzulesen, wie die Routine
- der Standard - definiert ist. Unsicherheiten,
ob genug okumentiert wurde, werden durch
die Vorgaben ausgeschaltet.
"Beide Preisträger zeigen mit den
ausgezeichneten Arbeiten, dass wir Rotkreuzschwestern
wirkliche Experten sind. Und das nicht nur
im Bereich der direkten Pflege, sondern auch
im Rahmen von Beratungsleistungen und im Bereich
der Organisation", sagt Generaloberin
Gabriele Müller-Stutzer, Präsidentin
des Verband des der Schwesternschaften vom
DRK e.V.
Eine ausführliche Beschreibung der Projekte
finden Sie auf der Veranstaltungshomepage
unter: www.beg-fachtagung.de
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