

Stuttgart, 17.03.2014 - Der Deutsche Pflegerat (DPR) unterstützt die Vorschläge des Bundesministerium für Gesundheit (BMG), welche im Rahmen eines Projektmodells zur Entbürokratisierung in der Pflege erarbeitet wurden.
Viele Pflegekräfte, aber auch Angehörige von Pflegebedürftigen sind unzufrieden mit dem Umfang des bürokratischen Aufwands in der Pflege. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat daher ein Projekt zum Bürokratieabbau in der Pflege finanziell unterstützt, welches die Ombudsfrau für Entbürokratisierung in der Pflege, Elisabeth Beikirch, durchgeführt hat. Die in der Zeit von September 2013 bis Januar 2014 erprobten Vorschläge zur Vereinfachung der Pflegedokumentation wurde im Februar in Berlin der Fachöffentlichkeit vorgestellt.
Der Staatssekretär im BMG Lutz Stroppe berichtete hierzu: "Was Pflegekräfte wirklich brauchen, ist Zeit für die Pflege. Wir müssen die bürokratischen Belastungen deshalb auf das Maß reduzieren, das zur Qualitätssicherung wirklich notwendig ist."
Auf die Vorschläge zur Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation des BMG reagierte der DPR positiv reagiert hat. "Die vorgestellte neue Grundstruktur der Pflegedokumentation führt zu einem deutlichen Zeitgewinn für die Pflege am Menschen", sagte DPR Vizepräsident Franz Wagner. Sie gebe den Pflegekräften wieder Raum und die Verantwortung für das eigene Denken und Handeln zurück. Zudem seien die Ergebnisse klar, verständlich und anwendbar.
