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Württembergische Schwesternschaft vom Roten Kreuz

VdS mahnt Lösungen für Fachkräftemangel an

Berlin, 26. August 2014 - Ausländische Pflegekräfte sind laut dem Verband der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz e. V. in Deutschland willkommen, können jedoch Fachkraftmangel langfristig nicht ausgleichen.

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Der Verband der Schwesternschaften vom DRK e.V. (VdS) stellt aus aktuellem Anlass fest, dass ausländische Pflegefachkräfte natürlich jederzeit in Deutschland willkommen seien. Auch DRK-Schwesternschaften wie zum Beispiel in Württemberg haben sich an dem Pilotprojekt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie beteiligt, vietnamesische Pflegefachkräfte für die deutsche Pflegebranche zu gewinnen. Das Grundproblem identifiziert die Präsidentin des VdS, Generaloberin Brigitte Schäfer, an anderer Stelle: "Auch die Anwerbung ausländischer Fachkräfte wird den Pflegefachkraftmangel nicht beheben, sondern allenfalls abmildern. Wir brauchen endlich bessere Rahmenbedingungen für Pflegekräfte, damit sich der Fachkraftmangel nicht noch weiter verstärkt." Denn auch Pflegekräfte aus dem Ausland würden nur bleiben, wenn sie attraktive Rahmenbedingungen vorfinden.

"Pflegefachkräfte sind in den DRK-Schwesternschaften grundsätzlich jederzeit herzlich willkommen, wenn sie die nötigen Fach- und Sprachkompetenzen mitbringen", erklärt die Präsidentin des Verbandes, Generaloberin Brigitte Schäfer. "Ich warne jedoch davor, in der Anwerbung von ausländischen Pflegekräften das Allheilmittel für den Fachkraftmangel im Pflegebereich zu sehen. Es geht grundsätzlich darum, Pflegefachkräfte verstärkt für den Beruf zu gewinnen und diese auch zu halten. Und das geht nur, wenn sich die Rahmenbedingungen - wie hohe Arbeitsbelastung, begrenzte Handlungsautonomie und auch die Vergütung - endlich verbessern", appelliert Generaloberin Schäfer an die Politik. "Wir brauchen ein Berufegesetz, das die Kompetenzen klar regelt und eine einheitliche Ausbildung - deutschlandweit ohne Schulgeld", fordert die Präsidentin des Verbandes weiter. Erst dann werde der Pflegeberuf auch im eigenen Land wieder attraktiver und man könne auch in Deutschland verstärkt Nachwuchs für den Beruf gewinnen.

Der Verband der Schwesternschaften vom DRK e.V. ist Mitglied im Deutschen Pflegerat (DPR) und unterstützt ausdrücklich das Positionspapier des DPR zur Migration ausländischer Pflegefachpersonen, das Interessierte hier finden.

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© Württembergische Schwesternschaft vom Roten Kreuz e.V.
Deutsches Rotes Kreuz