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Württembergische Schwesternschaft vom Roten Kreuz

VdS verwehrt sich gegen generellen Vorwurf

Berlin, 06. Mai 2014 - Der Verband der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz e.V. (VdS) verwehrt sich gegen die gestern in der Doku-Reihe "Team Wallraff" pauschaliert vorgebrachten Vorwürfe. Der Enthüllungsjournalist Günther Wallraff und eine Reporterin recherchierten undercover Zustände in top bewerteten Pflegeheimen und bewerteten diese als menschenunwürdig.

"Die in den gezeigten Pflegeheimen herrschenden Zustände sind erschreckend und unhaltbar. Herr Wallraff hat mit seinem Team hier einen Beitrag geleistet, Transparenz zu schaffen, die dort hoffentlich auch Konsequenzen haben wird", kommentiert die Präsidentin des Verbandes, Generaloberin Brigitte Schäfer, die gestrige Sendung. "Dennoch kam mir bei dem Beitrag zu kurz, dass die Mehrheit der Heime ihre Bewohnerinnen und Bewohner sehr gut versorgt", erklärt die Präsidentin weiter.

"Auch DRK-Schwesternschaften betreiben Pflegeheime. Umso bedauerlicher finden wir es, dass eine Branche, und mit ihr alle Heimbetreiber und die professionellen Pflegekräfte, pauschaliert so negativ dargestellt werden", stellt die Präsidentin fest. "In den 28 Altenheimen unserer bundesweit 33 DRK-Schwesternschaften pflegen unsere Mitglieder mit viel Herz, Geduld und Liebe. Wir verbinden in all unseren Heimen und ambulanten Pflegediensten Professionalität und Menschlichkeit in der Gesundheitsversorgung. Pflegekräfte kümmern sich Tag und Nacht, sieben Tage die Woche, 365 Tage im Jahr mit Herzblut und Hingabe um pflege- und hilfebedürftige Menschen und geraten dafür in die Kritik. Die vom Team Wallraff gezeigten Heimzustände sind ohne Frage menschenunwürdig. Dennoch ist das gestern aufgezeigte Bild nicht das Spiegelbild einer ganzen Branche. Schwarze Schafe gibt es überall", kritisiert Generaloberin Schäfer.

Der Verband der Schwesternschaften und die 33 DRK-Schwesternschaften bundesweit setzen sich seit Jahren für eine verbindliche Personalausstattung und leistungsgerechte Vergütung ein. "Leider müssen Pflegekräfte heute oft an ihr Limit gehen oder dies überschreiten. Wir brauchen daher zukunftsfähige Konzepte, mit denen man dem Personalengpass entgegenwirken und den Pflegeberuf attraktiver machen kann", erklärt die Präsidentin.

Rotkreuzschwestern betreuen und pflegen die Bewohner und Pflegebedürftigen professionell und haben zum obersten Ziel, die Achtung der Menschenwürde zu gewährleisten und menschliches Leid zu lindern. In ihren Berufsethischen Grundsätzen haben die DRK-Schwesternschaften dieses ethische Fundament ihrem beruflichen Handeln zugrunde gelegt..

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