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Württembergische Schwesternschaft vom Roten Kreuz

Verband fordert mehr Verantwortung für Pflege

Berlin, 14. August 2014 - Das rheinlandpfälzische Gesundheitsministerium hat ein Gutachten vorgestellt, das das dreijährige Modellvorhaben zur Neuorganisation der Aufgaben zwischen Pflegepersonal und Ärzten im Krankenhaus bewertet.

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Dieses Gutachten belege zum einen, dass Delegation klappen könne, zum anderen, dass die durchschnittlichen Fallkosten und die durchschnittlichen Verweildauern deutlich gesenkt werden können, erklärt der Sozialminister des Landes. Der Verband der Schwesternschaften vom DRK e.V. (VdS) findet dieses Modellprojekt grundsätzlich gut, da es belegt, dass Pflegekräfte sehr wohl heilberufliche Tätigkeiten übernehmen können. "Wir sind froh, dass unsere Forderungen nach einer stärkeren Verantwortung für die Pflegekräfte sowie eine klare Kompetenzverteilung durch dieses und andere Modellvorhaben scheinbar auch in der Politik angekommen sind", kommentiert die Präsidentin des VdS, Generaloberin Brigitte Schäfer, den Abschlussbericht. "Es ist endlich an der Zeit, von vereinzelten Modellprojekten wegzukommen und professionellen Pflegekräften flächendeckend mehr Verantwortung zuzugestehen", führt Generaloberin Schäfer weiter aus. "Die Berufsgruppe der professionell Pflegenden ist sich ihrer Verantwortung bewusst. Und wir haben die Kompetenzen, heilberufliche Tätigkeiten eigenverantwortlich zu übernehmen. Gerade vor dem Hintergrund partieller Versorgungsprobleme sind professionelle Pflegekräfte unverzichtbar und müssen mehr Eigenverantwortung bekommen", führt Präsidentin Schäfer weiter aus.

In diesem Zusammenhang appelliert Generaloberin Schäfer erneut an die Politik: "Wir Pflegekräfte sind gerne bereit, mehr Verantwortung zu übernehmen. Aber gerade bei einer vernetzten Teamarbeit - vor allem mit anderen Professionen - müssen die Zuständigkeiten klar geregelt sein." Hierfür fordert der Verband der Schwesternschaften schon seit Jahren die Einführung eines Berufegesetzes.

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