

Berlin, 11. August 2014 - Mitte Juli gab der Pflegebeauftragte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann, bekannt, dass 2015 und 2016 die vereinfachte Pflegedokumentation bundesweit in der stationären Pflege eingeführt soll.
Die vereinfachte Pflegedokumentation soll bereits 2015 und 2016 bundesweit in der stationären Pflege eingeführt werden. Das gab der Pflegebeauftragte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann, am 17. Juli auf einer Informationsveranstaltung in Hannover bekannt.
Zu diesem Zweck will Laumann in Berlin ein Informationsbüro einrichten, an das interessierte Einrichtungen ihre Fragen richten und konkrete fachliche Hilfestellung erhalten können. Laumann hofft, dass die Implementierung der neuen Dokumentation spätestens im Januar 2015 beginnen könne und Ende 2016 abgeschlossen sein soll.
Dies sei auch für die Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffes mit seinen 5 Pflegegraden wichtig. "Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff wird 2017 kommen und funktioniert am besten mit der neuen Methode."
Eine Zeitersparnis von rund 30 Prozent bei der Dokumentation verspricht sich Laumann von dem neuen System. "Es geht hierbei auch um die Attraktivität des Pflegeberufs", betonte er. Die alte Dokumentationsform verlangte unabhängig von der individuellen Anamnese, alle bekannten Risiken auf dutzenden Papierbögen tagtäglich abzuhaken. Künftig soll nur noch notiert werden, was außer der Reihe passiere, reduziert auf wenige Blatt Papier.
