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Württembergische Schwesternschaft vom Roten Kreuz

150 Jahre - Aus Liebe zum Menschen

Der 08. Mai 2013 steht wieder ganz im Zeichen der Menschlichkeit, denn es ist Weltrotkreuztag. In den 1920er Jahren entstand die Idee, jedes Jahr einen Tag des Friedens gemeinsam zu begehen. Was sich zu Beginn wie ein ferner Wunsch anhörte, ist heute Realität. Die internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung ist mit über 180 anerkannte nationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften weltweit aktiv.

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Der Weltrotkreuztag: Ein Grund zum Feiern(A. Zelck/DRK e.V.)

Der Weltrotkreuztag: Ein Grund zum Feiern (A. Zelck / DRK e.V.)

Der heutige Weltrotkreuztag geht zurück ins Jahr 1922. Damals herrschten in der Tschechischen Republik innenpolitische Spannungen. Über das Osterfest rief die dortige Rotkreuz-Gesellschaft die verschiedenen Konfliktparteien zu einer dreitägigen Waffenruhe auf. Später wurde diese Initiative als Rotkreuz-Frieden bekannt und brachte dem Roten Kreuz in der Öffentlichkeit große Anerkennung ein. Um einen Beitrag für den weltweiten Frieden zu leisten, entstand so die Idee, jedes Jahr einen Tag des Friedens auszurufen. Doch erst 1938 konnte die Idee bei der 16. Internationalen Konferenz in London 1938 verankert und nach dem 2. Weltkrieg 1948 erstmalig umgesetzt werden. Seither steht der 8. Mai für ein Bekenntnis zum Frieden in der Welt.

Der 8. Mai als Bekenntnis zum Frieden
Doch warum ausgerechnet der 8. Mai? Henry Dunant, auf dessen Engagement vor 150 Jahren die Geschichte der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung begann, hätte heute seinen 185. Geburtstag gefeiert. Im zu Ehren wurde dieses Datum gewählt.

Einer der zentralen Ideen Henry Dunants war es zu "Helfen, ohne zu fragen wem!". Diesem Gedanken schloss sich auch Königin Charlotte von Württemberg in den 1910er Jahren an. Am 24. April 1919 wurde im damaligen Königreich Württemberg die heutige Württembergische Schwesternschaft vom Roten Kreuz e.V. unter dem Namen Charlottenschwestern gegründet. Dennoch gilt es auch den 1899 von Paula Steinthal ins Leben gerufenen Pflegeschwesternverband bei der Gründung der WSSRK zu erwähnen. Die Pflegerinnen halfen im Ersten Weltkrieg freiwillig im Heeressanitätsdienst und waren hier hauptsächlich in Lazaretten und Lazarettzügen eingesetzt.

DRK-Schwesternschaften helfen als Teil der Rotkreuzfamilie mit
Auch heute noch helfen Rotkreuzschwestern weltweit, freiwillig bei Einsätzen in bewaffneten Konflikten oder bei Naturkatastrophen. Das oberste Ziel ist nach wie vor, notleitenden Menschen unmittelbare Hilfe zukommen zu lassen. Und im normalen Alltagsgeschehen? Dort agieren unsere Mitglieder oft ohne bewusst wahrgenommen zu werden. Denn die Gesundheits- und Krankenpflegerin im Krankenhaus kann ganz genauso wie die Altenpflegerin, welche einem pflegebedürftigen Menschen Unterstützung zukommen lässt, Mitglied in der WSSRK sein.

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Deutsches Rotes Kreuz